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Buchtipps

Takada Suzu, 25, weiblich, Skorpion. Suzu lebt alleine in einer japanischen Großstadt, hat ein Semester an der Uni verbracht und arbeitet nun in einem Restaurant. Bis der Chef sie zu sich ruft und ihr zu verstehen gibt, dass er sie im Umgang mit Menschen für zu unfreundlich und unsozial hält. Sie solle doch etwas mit möglichst wenig Menschenkontakt tun. Gleichzeitig serviert ihre Tinder-Verabredung sie ab. Einige Job-Bewerbungen später fängt Suzu in einer Reinigungsfirma an, die Wohnungsauflösungen von einsam Verstorbenen, Kodokushi, durchführen.

Lía glaubt seit der brutalen Ermordung ihrer jüngeren Schwester Ana nicht mehr an Gott. Den Kontakt zu ihrer Familie - zum größten Teil streng gläubig - hat sie abgebrochen, lediglich mit ihrem Vater tauscht sie in gelegentlichen Briefen Belanglosigkeiten aus, Persönliches ist in dem Briefwechsel verboten.

Die Ich-Erzählerin ist wahnsinnig in Piki verliebt, sie wohnen beinahe zusammen, verbringen ihre Zeit zusammen, haben in Geldnot ein eigenes Business eröffnet und warten nur noch darauf, dass sie aus ihrer eingetragenen Partnerschaft eine Ehe machen können. Doch ein Geheimnis umgibt die selbstbewusste Piki.

Die Aufnahmen des russischen Frontfotografen Valery Faminsky (1914 - 1993) von den letzten Kriegstagen in Berlin und den ersten Friedenstagen sind künstlerisch beeindruckende, wie historisch wertvolle Zeitdokumente. Das Archiv Valery Faminskys ist kürzlich in Moskau entdeckt worden und ist ein sensationeller Fund! Es zeigt Aufnahmen vom 22. April bis 24. Mai 1945 von der kriegszerstörten Reichshauptstadt, von dem Überlebenswillen seiner Bevölkerung und vom Alltag der russischen Truppen.

Kakao, Salbei, Absinth, Tollkirsche - geraucht, getrunken oder verzehrt - seit Tausenden von Jahren nutzen Menschen Pflanzen als Heilmittel gegen diverse Beschwerden. Dass es dabei auch oft psychische Nebenwirkungen gegeben hat, die eher nicht vorgesehen waren, hielt die Menschheit nicht davon ab, fröhlich zu konsumieren - im Gegenteil: der Genuss von Rauschmitteln und psychoaktiven Pflanzen erfreut sich seit Urzeiten großer Beliebtheit, egal ob bei religiösen Zeremonien oder schamanischen Ritualen, in Hippiekommunen wie in bürgerlichen Wohnzimmern.  

Vhalla ist eine ganz normale Bibliotheks-Eleve. Sie ist im Palast von Solarin aufgewachsen und fürchtet - genau wie alle anderen - die Magie. Ihr Vater musste gegen die Magie im Christallhöhlenkrieg kämpfen und ist nun Wache des kaiserlichen Palastes. Ihre Mutter ist durch Herbstfieber umgekommen. Doch in einer Nacht ändert sich alles. Der Kronprinz kommt schwer verwundet aus dem Krieg im Osten zurück.

Hollys Leben verläuft nicht so ganz wie sie es sich vorgestellt hat. Ihre Mutter hat einen neuen Freund, den Holly leider überhaupt nicht leiden kann. Und ausgerechnet der soll jetzt mit der Familie zusammenziehen. Nicht ganz glücklich über die Entscheidungen, die ohne sie getroffen werden, zieht Holly los, überquert die Straße und wacht ohne Vorwarnung im Himmel wieder auf.

Barclay hasst Abenteuer. In der Stadt Biederford dürfen keine Wilderweisen leben. Barclay möchte als einfacher Pilzsammler arbeiten doch eines Tages geht er ausversehen in den Wald hinein wo wirklich niemand reindarf. Barclay wird von einem gefährlichen Geschöpf angegriffen woraufhin auf seiner Haut ein Gold schimmerndes Mal entsteht. Er trägt nun außergewöhnliche Kräfte mit sich. Im Wald trifft er auf Viola, die eine Wilderweise ist. Barclay möchte überhaupt nicht gern ein Wilderweise sein und möchte sich sein Mal wegmachen lassen.

2014, als Russland die Krim annektiert, fährt die junge Schriftstellerin Victoria in das Dorf ihrer Familie in die Ukraine zurück. So viele Sommer hatte sie dort verbracht. Vor allem ihre Urgroßeltern hatten unendlich viele Geschichten zu erzählen. Doch einiges scheint unausgesprochen. Was ist bspw. mit dem Bruder ihres Urgroßvaters, Nikodim passiert, der laut des Urgroßvaters Aufzeichnungen in den 1930er Jahren spurlos verschwand? Warum gibt die Mutter selbst 2014 noch ausweichende Antworten auf Nachfragen zu Nikodim?